Auf & davon
Dozent*innen, Alumni und Studierende unterwegs
Am 6. und 7. März findet in Noordwijk der 17. zweijährliche niederländische Kongress für Deutschlehrkräfte (Nationaal Congres Duits) statt. Dozent*innen, Ehemalige und Studierende der Utrechter Germanistik sind am Programm beteiligt.
Der Workshop über Stolpersteine von u. a. Doris Abitzsch und Stefan Sudhoff bietet Anknüpfungspunkte für einen sprachsensiblen und gesellschaftlich relevanten Deutschunterricht. Stefan Sudhoff bietet zudem mit Wolfgang Kehrein (RUG) einen Workshop über Variation im Standarddeutschen an, und Doris Abitzsch, die außerdem Mitglied des Kongresskomitees ist, bespricht auf Basis von aktueller Forschung und Literatur gemeinsam mit Eva Knopp (RU) , was Deutschlernende in der Oberstufe für unser Fach begeistert.
Katja Zaich widmet sich mit Susanne Görlich (HvA) die Aufgabe, wie die Mehrsprachigkeit von Schüler*innen als Ressource für das Lehren und Lernen im Fach Deutsch eingesetzt werden kann. Und Ewout van der Knaap bietet einen Workshop über thematische Poesie im Zusammenhang mit Sprach- und Kulturbewusstsein an. Am Samstagvormittag moderiert er zudem die Lesung von Iris Wolff aus dem Roman „Lichtungen“ (2024).
Eine Auswahl aus dem Angebot unserer Alumni: Jaron Toonen stellt die neuesten Ergebnisse seines NWO-Forschungsprojekts über Sprechen im Literaturunzterricht vor. Hilco Elshout zeigt, wie die DDR als lebendige Quelle für Sprachkompetenz und Kultur- und Sprachbewusstsein genutzt werden kann. Clemens den Boer zeigt, wie kreative Schreibaufgaben Kommunikationsfähigkeiten, Identitätsbildung und Sprachbewusstsein integrieren. Louise Wijting verbindet den Deutschunterricht mit den Familiengeschichten der Schüler über Krieg, Migration und Kolonialismus. Jacinta Timmers widmet einen Workshop den verschiedenen deutschen Übersetzungen des Tagebuches von Anne Frank. Kees van Ruremonde untersucht, was Sprach- und Kulturbewusstsein in der Praxis bedeutet, und ob die Aktualisierung der Kernziele/Prüfungsprogramme für den Unterricht eine Chance darstellt oder zu einer überfüllten Agenda führt. Und Linda Harshagen bespricht Konstellationen im aufgabenorientierten Sprachunterricht.
Auch unsere Lehramtsstudierenden sind aktiv: Ruben Oosterom, Renée Wassenaar und Juliette Vos de Wael unterstützen die Organisation und besuchen Workshops.
Geef een reactie