Schwarzes Brett – Alles over Duits in Utrecht

Maria Reger – Gender zwischen den Zeilen: Spielt es eine Rolle, wer schreibt? Am Beispiel von Sophie Mereau und ihrem Roman „Das Blütenalter der Empfindung“ (1794)

Maria Reger (Hogeschool Utrecht)

Gender zwischen den Zeilen: Spielt es eine Rolle, wer schreibt? Am Beispiel von Sophie Mereau und ihrem Roman „Das Blütenalter der Empfindung“ (1794)

Am 12. November 2024 hieß es im Spiegel über die Verleihung des Booker Prize: „Er gilt als wichtigster Literaturpreis Großbritanniens, erstmals seit fünf Jahren hat den Booker Prize nun wieder eine Autorin gewinnen können: Samantha Harvey wurde für ihr Buch ‚Orbital‘ geehrt.“  Warum spielt es – scheinbar bis heute – eine Rolle, ob ein literarisches Werk von einem Mann oder einer Frau verfasst wurde? Dieser Frage wollen wir in diesem Workshop auf Basis eines über 200 Jahre alten Texts nachgehen. Sophie Mereau (1770–1806) war eine der wenigen Frauen ihrer Zeit, die sich als Schriftstellerin und Herausgeberin etablierten. Wir werfen einen Blick auf ihren Roman Das Blütenalter der Empfindung (1794) und diskutieren, was er uns über die Konstruktion von Autorschaft und Geschlechterrollen damals verrät und welche Schlüsse wir daraus für heute ziehen können.

Lektüre:
Mereau, S. F.: Das Blüthenalter der Empfindung. Gotha: Justus Perthes 1794

Montag, 19.5.2025, 19:15 Uhr
Janskerkhof 2/3, Raum 1.10
Last-Minute-Anmeldung: duits@uu.nl