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Schwarzes Brett – Alles over Duits in Utrecht

Auf & davon

Eine Postkarte aus Berlin

von Seth Antonides

Berlin, du bist so wunderbar!

Derjenige, der sich auskennt mit Schlagzeilen, weiß, wo ich diesen Titel gefunden habe. Allerdings entspricht dieser Titel meiner Erfahrung schlechthin. Meine Zeit hier in Berlin ist bis zu diesem Punkt ein unglaubliches Abenteuer. Obwohl viel dafür spricht, meine ganze Erfahrung mittels dieses Textes zusammenzufassen, bevorzuge ich doch, ein Erlebnis herauszunehmen. Daraus sollte schon klar werden, wie es hier aussieht.

Vor einigen Wochen hatte ich einen langen Tag in der Uni. Es gibt hier sogar am Abend Unterrichtsstunden und an Donnerstagen bin ich immer von 11.00 Uhr morgens bis 21.00 Uhr in der Uni. Eigentlich wollte ich nach Hause fahren, um mich zu erholen und zu schauen, ob noch ein Umtrunk abging in meinem Studentendorf o.Ä.

Übrigens habe ich erst hier in Berlin gelernt, dass das Wort ‚Umtrunk’ sehr altmodisch ist. Verschiedene Deutsche haben mich ausgelacht, als ich dieses Wort benutzt habe.

Na gut, als ich nach Hause fahren wollte, bekam ich plötzlich eine Nachricht von meinem Dresdner Mitbewohner: ‚He Meister, wie geht’s dir? Hast du schon Pläne für heute Abend? Ich bin gerade an der Spree mit meinen Freunden, es geht hier ab mit einer Party, wenn du Bock hast, komm gerne hierher. Ciao’ Obwohl ich müde war, habe ich mich doch entschieden, dahin zu fahren. Man will auch etwas erleben während seines Auslandssemesters.

Einmal dort angekommen habe ich mich mit dem Dresdner, Johannes, und seinen Freunden getroffen und wir haben uns entlang der Spree hingesetzt. Das Wetter war super. Die Musik war gut. Und alle Leute benahmen sich supernett mir gegenüber. Mitternachts kam die Frage: ‚Wollen wir nach Hause fahren?’ ‚Was können wir ansonsten noch machen?’ Hanna, eine der Freunde: ‚Es gibt noch eine Hausparty bei einem Kumpel von mir.’ ‚Na los geht’s!’

An diesem Abend habe ich so viele neue Leute kennen gelernt, sogar Freunde. Mit einigen von ihnen treffe ich mich noch regelmäßig. Es war ein unvergesslicher Abend. Dass ich am darauffolgenden Wochenende nach Prag gefahren bin, war das Sahnehäubchen. Es geht mir gut!

Viele, viele Grüße aus Berlin.

Seth Antonides

 

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